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Schäferhund sucht Zuhause...

#1 von Senta , 06.07.2011 17:50

Reinrassiger Deutscher Schäferhund (Vater Champion)
1 Jahr alt
Rüde
Hund besitzt Chip, Impfungen, Pass
Hundeschule wurde kurz besucht, beherrscht die Grundkommandos
Lebt derzeit mit Kindern in einem Haus mit Garten in Wien 22
Ist an und für sich ein temperamentvoller, verschmuster, gutmütiger Hund
Bellt, wenn sich ein Fremder dem Grundstück nähert bzw. wenn Hunde, Katzen oder andere Tiere am Grundstück vorbei geht

Der Besitzer hat bereits eine Anzeige wegen dem Bellen erhalten und möchte den Hund deswegen und weil er zu wenig Zeit für ihn hat hergeben.
Er will nicht, dass er in ein Tierheim kommt sondern auf einen guten Platz.

Der Besitzer verlangt für den Hund kein Geld, gibt auch div. Zubehör (Leine, Halsband…) und eine große Hundehütte (NP 200,--) mit.

Wir suchen daher dringend einen wirklich guten Platz (gerne bei Kindern, nicht bei Katzen, ob Zweithund geduldet wird weiß man nicht – Weibchen wahrscheinlich kein Problem), wenn möglich wieder mit Garten.

Es ist nur bitte sehr dringend!!!
Kontakt: Herr Toni, Tel.Nr. 0681/20684074 (und sagen, dass Sie von mir anrufen)


Keine Beleidigung würde mich so hart treffen wie ein misstrauischer Blick von einem meiner Hunde

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RE: Schäferhund sucht Zuhause...

#2 von Fangonette , 06.07.2011 20:50

Auch ihm wünsche ich, dass er bald ein neues Zuhause findet, in dem auf ihn eingegangen wird und sein Bellverhalten richtig therapiert wird.


 
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RE: Schäferhund sucht Zuhause...

#3 von Puzzle , 06.07.2011 21:28

Hoffentlich findet er bald die richtigen Leute, mit einem Jahr ist der Zug noch nicht raus, wenn seine neuen Leute ihm mit ein bisschen Geduld beibringen, was sie vom bellen halten, lernt ers sicher noch zu lassen.


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RE: Schäferhund sucht Zuhause...

#4 von Grace , 06.07.2011 22:30

ich frage mich immer wieder warum sich solche menschen überhaupt einen hund nehmen. die meinen wohl er kommt ins haus und funktioniert von selbst und man braucht sich einfach nicht um ihn kümmern, denn man hat eh keine zeit !

also eines muss ich an dieser stelle den watzi-leuten (unseren nachbarn) lassen: die haben schon so viele anzeigen wegen der bellerei bekommen und lassen sich deshalb in keinster weise abschrecken. zumindest haben sie ein paar versuch gestartet um ihn in den griff zu bekommen. auch wenn die meisten verusche dennoch gescheitert sind ... sie stehen zu ihrem hund und auch wenn sie immer noch nicht richtig mit ihm umzugehen gelernt haben, versuchen sie dennoch diesem hund ein gutes hundeleben zu ermöglichen.


Wuffige Grüsse & bis bald
Marion & Grace


 
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RE: Schäferhund sucht Zuhause...

#5 von Senta , 06.07.2011 22:31

...

Naja... nimmt man sich ein Wachhund und wundert man sich dann, dass er im Garten "wacht" mit dazugehörigem Gebell... Was soll bitte ein Hund sonst tun: miau machen???

Am besten beim nächsten mal eventuell doch auf Stofftier umsteigen: die bellen halt nicht!


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RE: Schäferhund sucht Zuhause...

#6 von Grace , 06.07.2011 22:38

naja ... wenn ein schäferhund miauen könnte, dann bekommt der besitzer zum schluss die nächste anzeige wegen katzenjammer.
ich werde wohl nie verstehen warum manche menschen sich nicht bewusst sind was sie sich da ins haus holen. ohne sich zu informieren, ohne an die konsequenzen zu denken.

ich habe die anzeige auch einer lieben freundin weitergeschickt, die einen schäferhund hat und auch einige schäferleute kennt. ich wünsche diesem schäferbub jedenfalls ganz viel glück für ein neues zu hause ... und zwar eins wo er in seinem wesen verstanden wird und einfach hund sein darf.


Wuffige Grüsse & bis bald
Marion & Grace


 
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RE: Schäferhund sucht Zuhause...

#7 von Puzzle , 06.07.2011 22:55

Zitat von Grace
naja ... wenn ein schäferhund miauen könnte, dann bekommt der besitzer zum schluss die nächste anzeige wegen katzenjammer.



Ich lach mich weg.

Wegen der Bellerei- ich denke schon, dass auch ein Schäferhund ein relativ ruhiger Hausgenosse sein kann, der nur bellt, wenn WIRKLICH was komisches ist, irgendwas, was außerhalb des Alltäglichen liegt. Aber das funktioniert natürlich nicht, wenn er den ganzen Tag allein im Garten herumläuft, denn dann hilft ihm ja keiner, einzuschätzen was nun da sein darf oder nicht. Dafür braucht er seine Leute. Die meisten Hunde, die den ganzen Tag allein im Garten sind, bellen bei jedem Pups herum, ganz unabhängig von der Rasse. Der Visla-Labbi-Mix vom Nachbarn kanns inzwischen auch schon sehr gut. Ist halt das Drama dann, wenn sich keiner kümmert und das in richtige Bahnen lenkt. Aber er ist noch jung, wenn er in die richtigen Hände kommt, wirds sicher weder Anzeige wegen Gebell noch Katzenjammer geben müssen ;-)


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RE: Schäferhund sucht Zuhause...

#8 von Senta , 06.07.2011 22:58

Verstehe es nur im Prinzip nicht so ganz, dass man sich überhaupt einen Hund nimmt (sogar egal welchen) wenn man eigentlich keine Zeit hat sich zu kümmern... JEDER Hund braucht ein mal anfangs einfach viel kraft und energie bis er sich ideal auf die Familie einstellt. Das sollte doch jedem vor dem Kauf klar sein...


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RE: Schäferhund sucht Zuhause...

#9 von Grace , 06.07.2011 23:00

das sehe ich auch so wie puzzle. die richtigen hände ermöglichen so einem hund nämlich beschäftigung und auslastung. dann hört das mit dem bellen ganz von selbst auf, zumal man bellen auch zum grossen teil abtrainieren kann.


Wuffige Grüsse & bis bald
Marion & Grace


 
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RE: Schäferhund sucht Zuhause...

#10 von Felloma , 08.07.2011 14:48

Zitat von Senta
und möchte den Hund deswegen und weil er zu wenig Zeit für ihn hat hergeben.



Der Grund warum wir NOCH keinen neuen Hundi haben!!!*verständislosKöppischüttel*
Aber schon mal supi, dass er den Hund nicht einfach im Tierheim abgibt....

Auch diesem Wuffel drück ich feste die Daumen...das er ganz ganz schnell ein neues....bellen-erlaubtes*g*...zu Hause bekommt!


Mit einem kurzem Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede! (Louis Armstrong)

 
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RE: Schäferhund sucht Zuhause...

#11 von lucky , 09.07.2011 22:14

da muss ich auf unseren belg. schäfer denken- auch wir wurden angezeigt das er gebellt hat. der nachbar hatte tagsüber geschlafen und klar der hund weckte ihn auf. mein mann hat ihm jedoch damals auch gesagt wenn er klavierspielen könnte so würde er es tun. er musste eben noch vieles lernen- da er noch so jung ist.
astor hatte jedoch echt wenig gebellt- er hat sich immer gefreut wenn er menschen gesehen hat. aber im jungen flegelalter teste er halt alles aus- er war ein süsser lauser.
aber wir hätten ihn sowieso nie hergegeben.
schade finde ich wirklich wenn sich menschen tiere nehmen und dann keine zeit dafür haben- sicher es ändert sich oft viel im leben- da will ich keine vorurteile abgeben.
ein neuer job- oder die arbeitszeiten- das geld usw.-denn hundebetreuung ist auch nicht gerade günstig und wenn man im monat oft über 300,00 euro ausgeben muss....naja
ich wünsche den wuff das er den perfekten platz findet wo er auch bellen darf ohne das man gleich wieder angezeigt wird.


 
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RE: Schäferhund sucht Zuhause...

#12 von Senta , 10.07.2011 14:55

Du hast natürlich recht damit, dass sich teilweise Gegebenheiten ändern können - aber das sehe ich durchaus ein wenig strenger: denn für unerwartete Eventualitäten muss auch irgendwo vorgesorgt werden... Bedeutet durchaus auch Rücklagen haben und notfalls auch eine Versicherung abschliessen: denn die Entscheidung die Verantwortung für ein anderes Lebewesen anzunehmen ist nunmal immer eine Lebensentscheidung.

Es ist auch bei der Adoption nicht anders, dass sich nachträglich etwas ändern kann und dann hat man für das Kind nicht genug Geld? Hier ist es allerdings mitnichten dann selbstverständlich dass man das Kind dann einfach so mir nichts Dir nichts in ein Heim abschieben darf oder eben einfach weiter reicht als wäre es eine lästige Pflicht oder Sache. Beim Hund leider eben Gang und Gebe: korrekt trotzdem aus meiner Sicht nicht. Die Überlegungen ob ich es Zeitlich und Finanziell schaffe, trifft ein verantwortungsbewusster halbwegs denkender Mensch eben im Idealfall VORHER. Ich persönlich, habe mir auch durchaus für meinen Todesfall Gedanken und Vorkehrungen gemacht...wie auch für die Grace z.B. ganz sicher ist, dass bei Todesfall ihrer Halterin sie bei mir auf Lebenszeit ihr Platzerl trotzdem gesichert hat wo sie immer geliebt und versorgt wird. Das gehört auch dazu, zu der Entscheidung die Verantwortung für ein LEBEWESEN zu übernehmen.

Sorry- aber man macht es sich doch oft zu leicht... Anstand, ist in meinen Augen was anderes. Eben vorausschauend Entscheidungen treffen.

DU hast es schließlich auch verdammt schwer gehabt... Neuer Job... Wieder neuer Job... Teils weniger Zeit oder natürlich durchaus auch einen Stress. Doch NIE wärst Du auf die Idee gekommen Deinen Hund einfach abzuladen oder abzugeben... Man hat sich eben angepasst, den Lebensrhythmus des Hundes auch womöglich manchmal adaptiert... Aber irgendwie, ist man eben zu seiner Entscheidung gestanden.

NIE werde ich meine Senta abgeben. Eher verliere ich meine Wohnung, oder mein Haus... Oder sonst irgendetwas - aber NIE wird mein Hund einer Karriere oder sonst irgendeinem Gut geopfert... Ich habe mich letztendlich im vollem Bewusstsein meiner Pflichten FÜR sie entschieden: und zu dem habe ich zu stehen... Für gute und für schlechte Zeiten. Es gibt eine einzige Situation in der ich es OK finde - und zwar, wenn ich merke dass sie mit mir nicht glücklich ist oder dass ich für SIE nicht richtig bin... Dann ja, würde ich sie hergeben... In genau so eine Situation, finde ich es auch sehr vernünftig und groß wenn man diese Entscheidung treffen kann. Aber nur um sich Anzeigen oder Arbeit zu ersparen? Nein - das finde ich eben inkonsequent und ganz ehrlich: Charakterlos.

Ich weiss - ich sehe das etwas sehr eng. Aber ich habe nunmal Tiere auch im Tierheim erlebt - oder auch die Verwirrung wenn man plötzlich in ein neues Zuhause kommt und sich die Bohne auskennt was jetzt los ist... Das mit einem Lebewesen zu machen ist nunmal einfach NICHT ok.


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RE: Schäferhund sucht Zuhause...

#13 von lucky , 12.07.2011 18:39

oh vivien- lucky würde ich nie im leben hergeben- da stecke ich mit vielen zurück- hauptsache ihr geht es gut und ich bemühe mich da voll und sehr. nein ich gehe auch nicht von mir aus- denn lucky ist meine nummer 1 und den gedanken sie hergeben zu müssen- hatte ich noch nie.
auch würde lieber alles verkaufen um für sie da sein zu können und wenn ich nur eine ein zimmer wohnung hätte- wäre mir echt egal.
auch ist für sie gesorgt wenn mit mir was passieren sollte und geld für sie ist immer da- sollte was sein o.p. usw. mein zwetschkerl- jesas nie im leben würde ich sie hergeben- könnte keine ruhige minute mehr haben- wenn ich sie für einen job hergeben müsste- würde ich auch nie..


 
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RE: Schäferhund sucht Zuhause...

#14 von Senta , 12.07.2011 20:09

Zitat von lucky
oh vivien- lucky würde ich nie im leben hergeben- da stecke ich mit vielen zurück- hauptsache ihr geht es gut und ich bemühe mich da voll und sehr. nein ich gehe auch nicht von mir aus- denn lucky ist meine nummer 1 und den gedanken sie hergeben zu müssen- hatte ich noch nie.
auch würde lieber alles verkaufen um für sie da sein zu können und wenn ich nur eine ein zimmer wohnung hätte- wäre mir echt egal.
auch ist für sie gesorgt wenn mit mir was passieren sollte und geld für sie ist immer da- sollte was sein o.p. usw. mein zwetschkerl- jesas nie im leben würde ich sie hergeben- könnte keine ruhige minute mehr haben- wenn ich sie für einen job hergeben müsste- würde ich auch nie..



:) Siehst Du? Und das ist eben genau das was ich meine. Wenn man die Verantwortung für ein Lebewesen übernommen hat, dann gehören gewisse Prioritäten genau geklärt... Geht mir auch so... Senta hergeben: never ever. Nicht in ein Tausend Jahre!


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RE: Schäferhund sucht Zuhause...

#15 von Puzzle , 12.07.2011 21:45

Mich würden auch nur sehr wenige Umstände dazu bringen, Kira abzugeben (und dann müsste ich selber echt nicht mehr in der Lage sein, für sie zu sorgen). Und dann würd ich sie nicht irgendwem aufs Auge drücken, ein neues Zuhause für sie müsste die eierlegende Wollmilchsau sein, derjenige hätte echt eine sehr, sehr schwere Prüfung vor sich ;-)


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